1.Greizer Stadtmeisterschaft der Kinder und Jugendlichen im Schnellschach am 19.08.2015

Goethe-Grundschule holt Wanderpokal

29 Kinder und Jugendliche erfüllten am Mittwoch die Sportstätte „Kurt Rödel“ mit Leben. Im Rahmen der Ferienfreizeit der Sportjugend Greiz waren die jungen Schachsportler angetreten, um den Wettkampf auf den 64 Feldern aufzunehmen. Jeder Teilnehmer hatte fünf Runden zu absolvieren. Pro Spieler standen 15 Minuten Bedenkzeit je Partie zur Verfügung – deshalb auch der Name Schnellschach. War innerhalb dieser Zeit keine Entscheidung auf dem  Brett gefallen, so verlor der Spieler, dessen Bedenkzeit abgelaufen war – der berühmte Blättchenfall. Gespielt wurde nach den  internationalen FIDE-Regeln -mit einer Ausnahme: Bei einem falschen Zug wurde die Partie niicht für beendet erklärt. Dieser wurde zurückgenommen und die Partie fortgesetzt.  Diese Sonderregelung ist schon vernünftig, wenn man bedenkt, dass es sich um Kinder handelt, die im Umgang mit einer Schachuhr nicht so geübt und noch dazu aufgeregt sind. Kinder aus zehn Schulen und vier  Vereinen nahmen die Titelkämpfe auf. Die Schachfreunde Greiz waren zahlenmäßig am stärksten veretreten, gefolgt vom SK Rochade Zeulenroda, dem SK Weida, und dem SK Weida. Leider mußte der ThSV Triebes passen – ebenso der zweite Greizer Schachverein, der SK Greiz 1881. Jüngster Teilnehmer in der U7  war Duy Anh Do von der Grundschule Pohlitz. Die Altersklassen U7 und U9 waren sehr gut besetzt, was ein Zeichen für die gute Arbeit an den Schulen ist. Ab der U14 hätte die Beteiligung hingegen höher sein können. Gespielt wurde in vier Gruppen nach dem Schweizer System. Die erste Runde wurde am Computer ausgelost. In den Folgerunden spielten diejenigen mit (nahezu) gleicher Punktzahl gegeneinander. Vor Beginn des Turnieres wurden Theodor Karg, Leni Rohleder, Mailo Wilczek, Paul-Otto Häberer. Jonas Degodowitz, Ben Knoll und Tom Knoll bein den Schachfreunden Greiz aufgenommen. Ehrengast der Veranstaltung war Schachfreund Walter Etzold. Er war der erste von mehreren Greizern, der am Finale einer Deutschen Meisterschaft (DDR-Meisterschaft 1960) teilnahm. Er gehörte neben Lutz und Thomas Espig, Klaus Müller und Hans-Jürgen Frommelt der legendären Greizer Schachmannschaft an, die in der DDR-Liga, Oberliga und Sonderliga den Schachspielern  zwischen Thüringer Wald und Ostsee das Fürchten lehrte. Als er sich an die jungen Schachspieler wandte, war es mucksmäuschenstill – so aufmerksam folgten alle seinen Worten. Sie werden sicher beherzigen, dass der Computer eiine feine Sache ist, aber das Studium von Schachzeitschriften und Schachbüchern nicht ersetzen kann.

Greizer Stadtmeister im Schnellschach wurde in der U7 Duy Anh Do  vor Julian Wasilkowski und Darin Krause. In der U8 .. hatte Alina Pfau die Nase vorn ….

Der Wanderpokal des Kreissportbundes ging für dieses Jahr an die Goethe-Grundschule….