ThSV Triebes siegt gegen SV Liebschwitz in der Bezirksliga Ost mit 4,5:3,5

Mit gemischten Gefühlen traten wir zum schweren Auswärtskampf gegen SV 1861 Liebschwitz an.  Muß man die Geraer doch zum Favoritenkreis zählen. Ob da unsere Mannschaft in stärkster Aufstellung mithalten kann? Sie konnte. Unser Senior Walter Etzold (1918) holte an Brett 2 den ersten halben Zähler gegen Maik Biel (1958) . Vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe stand Günter Stuchlik (1453) der mit Gunther Müller (1759) einem starken Gegner gegenüber saß. Aus einer nachteiligen Stellung die Initiative ergreifend, gewann er schnell Raumvorteile. Das Remisangebot des Gegners nahm er an. Danach folgte Klaus Otto (1533), der sich von Klaus Reiher (1686) Unentschieden trennte. Detlef Zipfel (1721) hatte keine Mühe seinen Materialvorteil in einen Sieg gegen Hannes Kujau (1422) umzumünzen. So stand es nach vier Spielen 2,5:1,5 für den ThSV. Etwas überraschend das Remis von Eberhard Hoffmann (1539) gegen Jens Müller (1720).  Seine Gäule lahmten etwas und hatten den Bereich der Grundlinie nicht nennenswert verlassen. Hans-Peter Kunad (1710) hatte mit Qualitätsvorteil gegen den Freibauern von  Steffen Meissner (1841)      einen schweren Stand und spielte ebenfalls Unentschieden. Michael Katzer (1950) hatte mit Werner Weiß (1938) einen Greizer gegenüber sitzen. Das Remis und das nahezu zeitgleiche Remis von Peter Leistner (1500) gegen Frank Heiner (1701) führten zum unerwarteten Sieg für den ThSV. Peter Leistner konnte ein Endspiel mit einem Bauern weniger noch „drehen“. Dieser Spieltag gibt hoffentlich allen Selbstvertrauen – Abstiegskandidat Nr. 1 scheint der ThSV Triebes nicht zu sein. Am nächsten Spieltag ( 25.11.2018) erwarten wir mit dem Meuselwitzer SV den Spitzenreiter.

SV Schott Jena 2-MTV 1876 Saalfeld 4:4; Kings Club Jena-SCAltenburg 5:3; Schachzirkel Elstertal Langenberg-VfL 1990 Gera 2 5:3; Meuselwitzer SV-SV Jenapharm Jena 5,5:2,5